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Strohtour entlang der Bodensee-Südseite
Geschrieben am Mittwoch, 13.März. @ 00:40:39 CET von Dirk
 
  Velo-Urlaub dl writes "Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der "Strohtour" um eine Radtour, bei der in verschiedenen Bauernhöfen im Stroh übernachtet wird. Für Kinder ist das der absolute Hit. Das sieht so aus, dass man einen Schlafsack mitbringt, und dann in einer Scheune auf Strohballen übernachtet. Auch was die sanitären Einrichtungen angeht, ist nur einfachster Standart geboten. Am Morgen gibt es Frühstück direkt vom Hof, z.B. eigene Milch, Eier von freilaufenden Hühnern, selbst gebackenes Brot usw.. Wenn man diese Strohtour über einen Reiseveranstalter bucht, kann man das Gepäck von einem Hof zum nächsten transportieren lassen und hat dann beim Radeln kein schweres Gepäck dabei. Das ist halt etwas teurer, aber auch bequemer. So haben wir unsere erste Strohtour letztes Jahr gemacht. Ich habe im Sommer 2001sogar zweimal eine "Strohtour", mit meinen Kindern (7 und 9 Jahre alt) und einer Schulfreundin (8 Jahre alt) meiner Tochter, um den unteren Teil des Bodensses gemacht:

Inhalt:

Nähere Infos unter www.strohtour.de (kommerzieller Reiseveranstalter) und www. heuhotel.com (dort findet man alle Adressen der Bauerhöfe, hier das betreffende Land und die jeweilige Region anklicken). Weiterführende Infos auch unter www.google.com, Stichwort "Strohhotel" oder Stichwort "Strohtour". Über den Bodensee generell gibt es sehr umfassende Informationen unter a href="http://www.bodensee-radweg.com">www.bodensee-radweg.com. Informationen über das Radfahren im Thurgau gibt es unter www.thurgau-touristinfo.ch. Dort kann man auch eine Broschüre: "Velo-Erlebnis im Thurgau" anfordern. Die ist kostenlos mit Karten und guten Radtouren-Vorschlägen und Beschreibungen. Es gibt speziell zum Übernachten im Stroh in der Schweiz noch eine homepage: www.abenteuer-stroh.ch.

Alle nachstehende km-Angaben sind geschätzt und können natürlich abweichen, wenn man den ein oder anderen "Umweg" einbaut. Alle beschriebenen Strecken sind zu 95% abseits von Autostrassen, wenn doch mal Strassen tangiert wurden, dann nur solche, die sehr verkehrsarm sind.

Noch ein Tipp für Radtouren mit Kindern: Meine Erfahrung ist, dass Kinder nur mit den Eltern und Geschwistern nicht so gern eine Radtour machen. Wenn aber ein Freund oder eine Freundin mit darf, dann ist das viel interessanter, dann gibt es keine Motivationsprobleme und kein Meckern "ich hab keine Lust" , "das ist so anstrengend", "ich will nicht" usw.. Außerdem muss sich eine Radtour mit Kindern an deren Leistungsvermögen und deren Interessen ausrichten. Deshalb viele Pausen, oft Spielplätze, Freibäder etc. anfahren und Abwechslung bieten.

4-Tage "Strohtour" um den Untersee und Mindelsee

1. Tag Konstanz - Eschenz (CH) ca. 25 km

Ausgangspunkt war Konstanz. Dort haben wir unser Gepäck beim Reiseveranstalter abgegeben und Wegbeschreibungen und eine Karte für die einzelnen Tagesetappen erhalten. Wir starteten in der Seestrasse, einer schönen Uferpromenade am Konstanzer Yachthafen. Von dort ging es stadteinwärts bis zur Rheinbrücke. Die Rheinbrücke haben wir überquert und sind dann dem Radweg folgend auf der linken Rheinseite weiter Richtung Gottlieben gefahren. Dem Radweg einfach folgen, bis es am Rheinufer nicht mehr weitergeht. Der Radweg zweigt dann rechts ab und führt durch den Stadtteil Paradies (eigentlich wirklich ein Paradies, wenn da nicht die riesige, neu gebaute Brücke für den Fernverkehr mit Verkehrsanbindung an die Schweiz wäre). Am Gottlieber Zoll fahren wir in die Schweiz. Hier muss man ca 300 Meter der kleinen und kaum befahrenen Landstrasse folgen, bevor rechts ein Weg, der Rheinweg, abgeht. Hier rechts abbiegen und dem Rheinweg folgen. Dieser Weg führt wieder zum Rhein zurück und am Ufer entlang nach Gottlieben, einem kleinen Dorf am Rheinufer, das wegen seines Gourmettempels "Drachenburg" weit über die Grenzen hinaus bekannt ist. Ein sehr schönes historisches Fachwerkhaus. Auf dem Weg dorthin kommt man aber auch an verschiedenen kleineren Vereinsgaststätten vorbei, wo es auch die Möglichkeit gibt, Würstchen und Getränke etc. zu kaufen.

Von Gottlieben aus folgen wir den roten Radwegschildchen Richtung Ermatingen. Auf dem Weg dort hin kommt man nach etwa 1,5 Kilometern an einem eingerichteten, schattigen Grillplatz vorbei. Sogar Brennholz lag dort bereit. Wir hatten nur nichts zum Grillen dabei, weil wir das nicht wussten. Von Ermatingen geht es weiter nach Ermatingen, Mannenbach und Berlingen. In Berlingen gibt es direkt am See an der Uferpromenade einen Spielplatz, der von den Kindern gleich gestürmt wurde. Von dort geht es weiter, dem Radweg folgend, am Ufer des Unterssees entlang nach Steckborn und Mammern. Hier haben wir am Hafen die Abendsonne genossen und sind dann noch das letzte Stück bis Eschenz, zur Familie Ullmann zu unserem ersten Bauernhof zum Übernachten gefahren. Dieser Bauernhof besteht aus einer riesigen Scheune, die ausserhalb des Ortes auf einer Anhöhe liegt und einen wunderbaren Blick über den Untersee bietet. Unten in der Scheune sind ca 3.500 Hühner, von denen man aber insbesondere nachts nichts hört und sieht. Die Kinder spielen dort mit dem Hofhund, einem großen, aber auch recht trägen Berner Sennenhund. Da auch noch andere Familien mit Kindern da sind, wird es den Kindern nicht langweilig...

2.Tag: Eschenz (CH) - Überlingen a.R. (D) ca. 29 km

Am nächsten Tag ging es von Eschenz wieter Richtung Stein am Rhein. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen kleinen Abstecher auf die sehr schön gelegene Insel Werd gemacht, die kurz vor Stein am Rhein liegt. Der Weg dorthin ist gut ausgeschildert. In Stein am Rhein haben wir eine gemütliche Mittagspause gemacht und uns die Stadt angeschaut. Dann ging es wieder weiter Richtung Deutschland. Leider muss man da ein kurzes Stück auf der Autostrasse fahren, bis kurz nach dem Ortsende ein Radweg rechts abzweigt. Auf diesem Radweg fahren wir wieder nach Deutschland und überqueren bei Öhningen die deutsch-schweizerische Grenze. Der Radweg führt direkt am Strandbad vorbei. Wir machen eine Badepause. Das Strandbad liegt sehr schön und hat eine schöne Liegewiese und auch einen schönen Spielplatz. Das Wasser ist hier in der Regel etwas kälter als im übrigen Bodensee, weil die Strömung des bei Stein am Rhein wieder in den Rhein übergehenden Wassers schon bemerkbar ist und es so länger dauert, bis ein fliessendes Gewässer warm wird.

Nach der Badepause fuhren wir weiter auf dem Radweg nach Hemmenhofen und Gaienhofen, Horn und Gundholzen bis nach Iznang. Hier war die nächste Badepause am Strandbad angesagt. Von Iznang ging es weiter nach Moos. Dort haben wir die Hauptstrasse überquert und sind hinter dem Hotel "Grüner Baum" weiter nach Überlingen am Ried gefahren. Dort haben wir bei der Familie Weltin, die einen Reiterhof betreibt, übernachtet. Dieses Stück war das längste der Tour, aber mit einigen Pausen zwischendurch für die Kinder gut zu schaffen. Kurz vor Iznang ist bei meinem Rad der Seilzug der Schaltung gerissen. Glücklicherweise ist es nach Radolfzell nicht weit und so konnte ich das am nächsten Tag dort in einer Radwerkstatt reparieren lassen.

3. Tag: Überlingen a.R. - Güttlingen ca. 20 km

Von Überlingen a.R. nach Radolfzell geht es recht schnell. Der Radweg ist eben und man kommt gut voran. In Radolzell haben wir die Stadt besichtigt (zwischenzeitlich wurde mein Rad in der Werkstatt repariert) und einen kleinen Abstecher zum Hafen gemacht. Empfehlenswert ist in Radolfzell auch ein Abstecher auf die Halbinsel Mettnau. Das ist ein Naturschutzgebiet. Das man entweder allein, oder mit Führung (bei der Tourist-Information der Stadt Radolfzell fragen) besuchen kann. Auf der Mettnau gibt es auch ein sehr schönes Strandbad.

Danach ging es Richtung Markelfingen und von dort am Campingplatz links abbiegen, über die Bahn zur Hauptstrasse, diese überqueren und geradeaus weiter zum Mindelsee (ist ausgeschildert, ansonsten, falls man es nicht findet, die Leute fragen). Der Mindelsee liegt in einem Naturschutzgebiet und ist ziemlich unbekannt. Kommt wohl daher, dass alle Welt an den Bodensee fährt und der Mindelsee dabei sozusagen übersehen wird. Das ist aber gut so, denn dadurch ist dieser See nicht überlaufen. Er steht unter Naturschutz und baden ist nur an einer einzigen Stelle am Nordufer erlaubt, die zudem so gut wie gar nicht ausgeschildert und nur über einen schmalen Pfad erreichbar ist. Dort gibt es einen kleinen Badeplatz mit Holzsteg. Weil der Mindelsee recht unbekannt ist, setzt dort kein Massentourismus ein. Parkplätze direkt am See gibt es keine. Noch ein Vorteil, der diesen natürlichen See auszeichnet. Mit dem Rad kommt man aber gut hin.

Weil das Wetter nicht ganz so gut war, fiel die Badepause am Mindelsee aus. Wir sind am Südufer des Mindelsees einem breiten Waldweg folgend zum Wildpark Bodanrück gefahren. Das ist ein Wild- und Freizeitpark, der für Kinder nahezu ideal ist. Neben Büffeln, Bisons, Hirschen, Wölfen, Hängebauchschweinen und (leider) auch nicht artgerecht in einem Betongefängnis gehaltenen Braunbären gibt es da jede Menge Spielgeräte. Wie das halt bei solchen Freizeitparks ist, koste alles nochmal zusätzlich Geld. Aber was ist heute schon umsonst...

Nach dem Besuch des Freizeitparks fuhren wir wieder an den Mindelsee zurück und am Nordufer entlang nach Güttingen. Hier ging es teilweise recht steil bergauf. Schieben war angesagt. Glücklicherweise ging es nur kurze steile Stücke bergauf, so dass das Schieben noch machbar war. Wer nicht schieben will, der sollte wieder auf der Süduferseite des Mindelsees zurückfahren bis fast nach Markelfingen und von dort dem offiziellen Radweg nach Güttingen folgen. In Güttingen angekommen, mussten wir noch durch den ganzen Ort durch. Am Ortsende rechts liegt der Bauernhof der Familie Aichern. Ein großer Obstbauernhof.

4. Tag: Güttlingen - Konstanz ca 25 km

Am nächsten Tag ging es von hier nach Liggeringen, Langenrain und schliesslich nach Wallhausen, wo wir den Bodensee wieder erreichten. Zwischendurch haben wir noch eine Vesperpause am Wegesrand gemacht. Eine nette Einkehrmöglichkeit bietet auch die Gartenwirtschaft in Hofhöfen. Das liegt zwischen Langenrain und Dettingen direkt am Radweg, kurz vor Dettingen links abbiegen, ist ausgeschildert. Da kann man die Kinder auch unbeaufsichtigt spielen lasse. Es liegt abseits von der Strasse.

Von Wallhausen aus folgten wir dem Radweg Richtung Konstanz. Er führt in Litzelstetten direkt am Strandbad vorbei. Wir haben deshalb dort nochmal eine Badepause eingelegt. Im weiteren Verlauf führt der Radweg dann direkt zur Insel Mainau. Diese Insel ist natürlich touristisch sehr überlaufen, aber sicher einen Besuch wert. Wobei sich das Interesse der Kinder an Blumen usw. in der Regel doch sehr in Grenzen hält. Auch sind die Eintrittspreise nicht ganz billig. Bei einer Familienradtour mit Kindern kann man deshalb vielleicht auch auf einen Besuch der Mainau verzichten. Von der Mainau nach Konstanz ist es nicht mehr weit. Man erreicht Konstanz im Ortsteil Staad, dort, wo die Autofähre anlegt. Hier empfiehlt es sich am Ufer des Bodensees Richtung Innenstadt zu fahren. Erstens sind da keine Autos und man kommt außerdem am Hörnle vorbei. Das Hörnle ist ein sehr schön gelegenes öffentliches Badegelände mit Duschen, WC mit Spielplatz. Eintritt frei. Hier kann man die Radtour noch mit einer schönen Badepause abschliessen.

4 Tage Strohtour im Thurgau und am Rhein

1. Tag: Hüttlingen - Weinfelden ca. 20 km

Eine Abwandlung dieser Strohtour haben wir einige Wochen später gemacht. Ausgangspunkt war diesmal der Bauernhof der Familie Dumelin in Hüttlingen, Thurgau, in der Schweiz, auch ein "Strohhotel". Diesmal haben wir die Tour selber organisiert (ohne Gepäcktransport).

Wir haben wieder im Stroh übernachtet. Auf dem Bauernhof gibt es einen Berner Sennenhund, Fosca. Den durften die Kinder ausführen. Und so drehte sich alles nur noch um Fosca.

Von hier aus haben wir eine Radtour entlang der Thur nach Weinfelden unternommen. auf halbem Weg dorthin, etwa nach sieben Kilometern kommt man an einem Segelflugplatz vorbei. Dort kann man mitfliegen. Ein kleiner Rundflug über den Thurgau und Bodensee ist sicher auch mal ganz schön. Näher Infos dazu gibt es direkt am Fulgplatz. Man muss aber auf der linken Flusseite fahren, sonst steht man auf der anderen Seite der Thur und kommt nicht rüber. In Weinfelden gibt es ein tolles Schwimmbad mit Rutschbahn, großem Schwimmbecken und 5-Meter Sprungturm. Die Kinder waren begeistert. Nach einer ausgiebigen Badepause ging es wieder zurück nach Hüttlingen zum Bauernhof. Wir sind hin auf der rechten und zurück auf der linken Seite der Thur gefahren. So war es abwechslungsreich, obwohl es dieselbe Strecke war. Auf der rechten Seite der Thur ist kein Radweg, aber auf landwirtschaftlichen Wegen zwischen den Feldern ging es auch gut und man kann sich leicht an der Thur orientieren.

2. Tag: Ausflug ins Conny-Land

Da es schon morgens regnet, verzichten wir an diesem Tag aufs Radfahren und fahren mit dem Auto in den nahe gelegenen Freizeitpark "Conny-Land". Mit Regenklamotten verbringen wir den größten Teil des Tages im "Conny-Land". Höhepunkt sind hier die Delphine und die Delphinschau. Ob das einer artgerechten Tierhaltung entspricht, sei mal dahingestellt. Den Kindern hat es gefallen und bei schlechtem Wetter war das halt eine alternative Lösung. Eigentlich hätte es mit dem Rad von hier nach Eschenz zum Bauernhof (siehe oben) der Familie Ullmann gehen sollen. Wir fahren schließlich am Abend mit dem Auto nach Eschenz und übernachten dort bei der Familie Ullmann.

3. Tag: Stein a.Rh. - Schaffhausen - Marthalen ca.35 km

Von Eschenz fahren wir mit dem Auto nach Stein am Rhein. Dort parken wir in Bahnhofsnähe. Hier steigen wir auf die Räder und folgen dem Radweg auf der schweizer Seite nach Rheinklinmgen und Dissenhofen. In Dissenhofen machen wir Rast in einem schön gelegenen Biergarten direkt am Rhein. Nach der Pause wechseln wir die Flusseite und fahren über die schöne alte Holzbrücke nach Deutschland. Auf deutschem Gebiet geht es weiter am Rhein entlang nach Büsingen und von dort weiter nach Schaffhausen. Im Verlauf der Strecke wechsln wir öfter mal von Deutschland in die Schweiz und umgekehrt, weil der Grenzverlauf dort manchmal recht verschlungen ist. In Schaffhausen machen wir Pause und besichtigen die Stadt. Danach fahren wir weiter am Rhein entlang und wechseln in Neuhausen wieder auf die linke Rheinseite. Den Rheinfall ignorieren wir zunächst (der kommt später dran) und fahren weiter auf dem Radweg über Uhwiesen und Benken nach Marthalen. Das ist ein netter kleiner Ort etwas weg vom Rhein mit einem sehr schönen alten Ortskern mit vielen Fachwerkhäusern. Hier übernachten wir wieder im Stroh. Die Kinder sind einigermaßen geschafft, haben aber alle gut durchgehalten. Als Belohnung gehen wir im Ort mal schön essen.

4. Tag: Marthalen - Rheinau - Schaffhausen ca. 25 km

Am nächsten Tag fahren wir von Marthalen wieder zurück zum Rhein und noch etwas rheinabwärts bis zum Kloster Rheinau. Eine sehr sehenswerte Klosteranlage. Das interessierte die Kinder allerdings weniger. Sie entdeckten hinter der Klosterkirche einen schönen Badeplatz, den wir ganz für uns allein hatten. Badepause. Danach ging es quer durch den Ort Rheinau wieder zum Rhein. Weil der Rhein hier eine große Schleife macht, stösst man, wenn man den Ort durchquert am anderen Ende wieder auf den Rhein. Dort überqueren wir den Rhein und sind auf der anderen Seite wieder in Deutschland. Hier biegen wir nach der Brücke rechts ab und müssen zunächst mal einen Berg hochschieben. Oben angekommen erreichen wir Altenburg. Wir fahren durch den Ort durch nach Nohl, das liegt schon wieder in der Schweiz, und biegen dann links ab zum Rheinfall (ist ausgeschildert). Es geht in Nohl ziemlich steil runter zum Rhein und über eine Brücke, die nur für Radfahrer oder Fussgänger da ist, wieder auf die andere Rheinseite. Direkt nach der Brücke ist ein kleiner Badeplatz, mit Geländer abgesichert und daher auch für Kinder gut geeignet. Hier müssen wir wieder raufschiebn, was wir gerade runtergefahren sind. Aber es ist nicht allzu weit und gut machbar. Oben angekommen halten wir uns links und erreichen nach kurzer Zeit wieder den Rheinfall, den wir am Vortag schon passiert haben. Nun machen wir hier eine Pause und schauen uns den Rheinfall an. Schon recht imposant diese Wassermassen. Hier gibt es übrigens direkt am Rheinfall auch eine Jugendherberge. Nachdem wir den Rheinfall besichtigt haben, geht es wieder Richtung Schaffhausen. Von hier wollen wir mit dem Schiff wieder zurück nach Stein am Rhein, wo ja unser Auto steht. Wie es das Schicksal so will, fährt uns das Schiff vor der Nase weg. Macht nichts. Es gibt auch eine Zugverbindung nach Stein am Rhein. Wir parken die Farräder am Bahnhof (mit allem Gepäck drauf und hoffen, dass niemand was klaut) und fahren mit dem Zug nach Stein am Rhein. Von da mit dem Auto wieder nach Schaffhausen um die Räder zu holen (alles noch da, es wurde nichts geklaut) und dann zurück nach Ulm. "

 

 

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